Wir waren mal Freunde“

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Wir waren mal Freunde“

Februar 06, 2017 - 12:00

Die mobile Theaterproduktion des Ensembles Radiks thematisiert in sensibler Weise die Bedeutung von Respekt und Achtung, insbesondere im Schulalltag.

„Wir waren mal Freunde“ von Karl Koch wirft einen Blick auf Fremdenfeindlichkeit und Rassismus als Ergebnis von Vorurteilen, persönlichen Erfahrungen und Ängsten. Das Stück thematisiert Lebensentwürfe junger Menschen im Spiegel unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft. Im Zusammenhang mit den vorgenannten Themen werden insbesondere die Begriffe Freiheit, Ehre, Stolz, Toleranz und Selbst-Vertrauen aus der Sicht der jugendlichen Protagonisten beleuchtet.
Konkret geht es um den 16-jährigen Joschua, der einem Obdachlosen in einem Asylwohnheim das Leben rettet und selbst ins Visier polizeilicher Ermittlungen gerät, weil er seine Schwester schützen möchte. In der Schule wird er daraufhin gemieden. Als dokumentarische Kriminalgeschichte wird aus der Sicht der Protagonisten geschildert, wie vier Freunde aus der Grundschulzeit – nunmehr als Jugendliche – Vorurteile gegenüber dem anderen aufgebaut haben und sich und andere anfeinden. Das Ensemble Radiks ist ein Zusammenschluss von erfahrenen Theaterpädagoginnen und -pädagogen, professionellen Regisseuren/-innen und Schauspielerinnen und Schauspielern. Bei der Auswahl und Inszenierung der Stücke achten die Verantwortlichen gleichermaßen auf niveauvolle, ansprechende Unterhaltung und aktuelle Themenorientierung.
Inhaltlich ist das Stück am besten für Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren geeignet. Die Tournee durch Baden-Württemberg findet vom 13.03.-07.04. und vom 24.04.-05.05.2017 statt.

Weitere Informationen unter: www.ensemble-radiks.de

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